Handlese auf der Salvigna

Handlese auf der Salvigna

Wir finden, Wein beginnt nicht erst im Weinkeller. Er beginnt für uns dort, wo die kostbaren Reben wachsen. Dort wo die Natur den Rhythmus vorgibt und wo die Menschen bereit sind, sich für Qualität Zeit zu nehmen. Daher erfolgt bei uns die Weinlese händisch.

Die traditionelle Handlese gehört zu den arbeitsintensivsten Formen der Weinernte. Sie verlangt Erfahrung, Aufmerksamkeit, körperlichen Einsatz und geschulte Leser.

Dabei kommt es nicht auf Schnelligkeit an. Entscheidend ist der sorgfältige Umgang mit den wertvollen Trauben und das Gespür, welche Traube gut und welche nicht genügend ist. denn wir verwenden nur makellose Trauben, um beste Qualität garantieren zu können.

Eine weitere entscheidende Frage lautet: Wann ist die Traube bereit?

Der optimale Lesezeitpunkt hängt von mehreren Faktoren ab. Neben dem Zuckergehalt spielt unter anderem die Säure auch eine wichtige Rolle.

Denn Weintrauben reifen nicht nach einem starren Kalender. Wetter, Rebsorte, Standort und die Bedingungen des jeweiligen Jahrgangs beeinflussen ihre Entwicklung.

Gerade deshalb verlangt die Entscheidung über den Erntezeitpunkt sowohl fachliches Wissen als auch Erfahrung. 

Zu früh gelesen, können Trauben noch nicht die gewünschte Reife erreicht haben. Erfolgt die Lese zu spät, können sich Zucker, Säure und der Gesundheitszustand der Früchte bereits ungünstig verändert haben.

Die Kunst liegt darin, den richtigen Moment zu erkennen und ihn mit der nötigen Sorgfalt zu nutzen.

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